Neil Parson (1985) meint, dass ein Name – Botswana – für Staat und Ideologie ein umfassendes Konzept von „Tswanatum“ darstellt und gut vergleichbar ist mit dem früheren englischen Konzept von Christentum ist. Seine Feststellung ist von der Analyse der sprachlichen Struktur her ebenso zutreffend wie von der sozialen Wirkung. Aus einer Vielfalt von Völkern wurde ein einheitlich moderner Staat mit deutlichen Einkommensunterschieden, aber auch mit einer weitgehend angenommenen kulturellen Identität. In diesem Sinne hat Botswana eine zu Ruanda und Burundi gegenteilige Entwicklung durchgemacht, wo einheitliche Gesellschaften mit extrem entwickelten Hierarchien zu Bürgerkrieg, Massenmord und Zerfall degenerierten.
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