1835 schossen die französischen Truppen Abd el-Kaders Hauptstadt Mascara in Trümmer und plünderten sie. 1843 musste er mit seiner Regierung nach Marokko flüchten, der Widerstand gegen die Kolonisierung in Algerien ging jedoch weiter. 1845 liess Oberst Pelissier 1.000 Menschen in den Grotten von Dahra mit Feuer ersticken. 1847 ergab sich Abd el-Kader den franzosen und wurde nach Syrien deportiert. Damit waren die fruchtbaren Gebiete des Nordens unter kolonialer Kontrolle, bis in die 1880er Jahre kam es allerdings immer wieder zu Erhebungen und die völlige Eroberung von Algerien, vor allem der Oasen in der Sahara, dauerte noch bis hinein in das 20. Jahrhundert.
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