Die ersten Spuren einer städtischen Besiedelung sind für das 4. Jahrhundert nach Christus nachweisbar. Dieser Ursiedelung folgte im 8. nachchristlichen Jahhundert eine karolingische Fluchtburganlage, die nach dem nahegelegenen altsächsischen Dorf Hamm “Hammaburg” genannt wurde. Das später stark befestigte Grenzkastell war seit 831 Sitz eines Erzbistums und unter der Leitung des Heiligen Ansgar ein Zentrum der christlichen Missionierung in Nordeuropa. Bis zum 12. Jahrhundert entwickelte sich Hamburg trotz mehrmaliger Zerstörung durch Normannen und Wenden zu einem städtischen Gemeinwesen unter einem erzbischöflichen Vogt.
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