Die französische Kolonialpolitik sicherte in der ersten Phase militärisch das Aufbrechen und die Kontrolle der einheimischen Gesellschaften. Durch steuern und Handelsbestimmungen erzwang sie die Integration der Bevölkerung im heutigen Mali in die Geldwirtschaft.
Nachdem die Franzosen die afrikanischen Reiche unter ihre Kontrolle gebracht hatten, schafften sie die Sklaverei ab, die wesentlich zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der sozialen und wirtschaftlichen Struktur in diesen Staaten beigetragen hatte. Damit schwächte die Kolonialverwaltung die vorhandenen politischen und ökonomischen Systeme und setzte Arbeitskraft für die koloniale Wirtschaft frei.
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