Ecuador, der kleinste der südamerikanischen Andenstaaten, gliedert sich in drei Grosslandschaften. Das aus den Anschwemmungen der Gebirgsflüsse gebildete Küstentiefland (Costa) hat eine Breite von 50 bis 150 Kilometer. Im Andenhochland (Sierra) werden die inneren Hochbecken (2.000 bis 3.000 Meter Höhe) von zwei parallelen Hauptketten der anden 4.000 bis 5.000 Meter Höhe) umschlossen und sind durch Querriegel voneinander getrennt. Die höchsten der Vulkangipfel in Ecuador sind der erloschene Chimborazo (6.267 Meter) und der noch immer tätige Cotopaxi (5.897 Meter) in der Ostkordillere. Bewegungen der Erdkruste in dieser Region verursachen häufige Erdbeben. Das östliche Tiefland (Oriente) ist von wasserreichen Amazonaszuflüssen zergliedert. Die Galapagosinseln sind vulkanischen Ursprungs und bestehen aus basaltischer Lava.