Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Hamburg

Juli 9, 2008

Die häufig als “Tor zur Welt” bezeichnete Stadt wird wesentlich durch den Hafen geprägt, der den Ruf Hamburgs als Welthandelszentrum begründete. Die Speicherstadt, mit 400.000 qm der grösste Lagerkomplex der Welt, ist der historische Kern des Freihafens. Wahrzeichen der zweitgrössten Stadt Deutschlands ist der sogenannte “Michel”, die 132 m hohe Michaeliskirche, die im 18. Jahrhundert im Barockstil erbaut wurde. Das 120 m lange Rathaus von Hamburg, heute Sitz von Bürgerschaft und senat, wurde auf 4000 Pfählen errichtet.

Mexiko

Juni 28, 2008

Mexikom mit einer Fläche von fast 2 Millionen Quadratkilomtern nach Brasilien und Argentinien das drittgrösste Land Lateinamerikas, ist in seinen heutigen Umrissen ein Ergebnis politischer Geschichte. Natürliche Grenzen bilden eigentlich nur die Pazifik- und Atlantikküste. Auf der Halbinsel Yucatan setzt sich die Tiefebene nach Guatemala und Belize hinein fort und auch die Meseta von chiapas reicht weit nach Guatemala hinein. Die Nordgrenze zu den Vereinigten Staaten, obwohl am Rio bravo entlangführend, kann ebensowenig als natürlich angesehen werden, herrscht doch auf beiden Seiten derselbe Landschaftstypus vor.  Naturgeschichte und politische Geschichte gehen hier nicht konform. Obwohl historisch und kulturell zu Lateinamerika zählend, gehört Mexiko geographisch zu Nordamerika.

Deutschland

Juni 17, 2008

Die Bundesrepublik Deutschland ist mit einer Fläche von 357 022 km² das fünftgrösste Land in Europa und belegt Platz 61 in der Weltrangliste. Das zentral in Europa gelegene Deutschland hat 640 km West-Ost und knapp 880 km Nord-Süd-Ausdehnung. Die Westgrenze zu Frankreich, Luxemburg, Niederlande und Belgien folgt im äussersten Süden der Linie des Rheins. In Schleswig im Norden grenzt Deutschland zwischen Nord- und Ostsee an Dänemark. Die Ostgrenze zu Polen folgt der Oder-Neisse-Linie und stösst südlich entlang der westlichen Böhmischen Masse (Erzgebirge, Fichtelgebirge, Oberpfälzer Wald, Böhmerwald, Bayrischer Wald) an die Tschichische Republik und Oberösterreich. Ein schmaler Saum der Alpen ist im Süden Grenzraum zu Österreich und der Schweiz.

Guinea-Bissau

Juni 6, 2008

Der Neuaufbau der Wirtschaft, vor allem der Landwirtschaft, nach dem Befreiungskrieg benötigte massive ausländische Unterstützung. Der versuch einer Kollektivierung und die schlechte Versorgungslage trugen mit dazu bei, dass die Bevölkerung von Guinea-Bissau 1980 den Putsch gegen Präsident Cabral unterstützte. Die nächste Regierung unter Vieira bemühte sich, die Selbstversorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu erreichen - nicht zuletzt durch die Förderung des Fischfangs.

Kap Verde

Juni 1, 2008

Die europäischen Einwanderer - neben den Landherren, Priestern und Siedlern auch Verbannte, Sträflinge, von der iberischen Halbinsel vertriebene oder geflüchtete Juden, seeleute und Soldaten - zeugten Kinder mit afrikanischen Frauen. Die soziale Struktur der kolonialen Gesellschaft auf Kap Verde erhielt “Farbe”. Das Portugiesische wandelte sich unter dem Einfluss afrikanischer Sprachenn und spezifischer Bedürfnisse der Kommunikation zu einer neuen Sprache - das Kriolu wurde den einen ein Mittel der Identifikation, den anderen ein Mittel zur Disziplinierung der Sklaven und zur Ausgrenzung der einfachen Bevölkerung.

Zentralafrikanische Republik

Mai 25, 2008

Dominierend bei der kolonialwirtschaftlichen Nutzung auf dem Gebiet der Zentralafrikanische Republik waren die grossen Gesellschaften, deren Anteile aufgrund mangelnder örtlicher Kenntnisse oft räumliche Überschneidungen zeigten, während kleine Farmer nur 5 Prozent des Konzessionslandes erhielten bzw. beanspruchten. Die region Haut-Oubangi teilten sich fünf Kolonialgesellschaften. Den gesellschaften war weitgehend unbekannt, was sie erwartete, als ihre Aktien bereits an der Börse gehandelt wurden: je besser die depeschen klangen, desto höher stiegen die Aktien.

Mali

April 20, 2008

Die französische Kolonialpolitik sicherte in der ersten Phase militärisch das Aufbrechen und die Kontrolle der einheimischen Gesellschaften. Durch steuern und Handelsbestimmungen erzwang sie die Integration der Bevölkerung im heutigen Mali in die Geldwirtschaft.

Nachdem die Franzosen die afrikanischen Reiche unter ihre Kontrolle gebracht hatten, schafften sie die Sklaverei ab, die wesentlich zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der sozialen und wirtschaftlichen Struktur in diesen Staaten beigetragen hatte. Damit schwächte die Kolonialverwaltung die vorhandenen politischen und ökonomischen Systeme und setzte Arbeitskraft für die koloniale Wirtschaft frei.

Hamburg

März 31, 2008

Die ersten Spuren einer städtischen Besiedelung sind für das 4. Jahrhundert nach Christus nachweisbar. Dieser Ursiedelung folgte im 8. nachchristlichen Jahhundert eine karolingische Fluchtburganlage, die nach dem nahegelegenen altsächsischen Dorf Hamm “Hammaburg” genannt wurde. Das später stark befestigte Grenzkastell war seit 831 Sitz eines Erzbistums und unter der Leitung des Heiligen Ansgar ein Zentrum der christlichen Missionierung in Nordeuropa. Bis zum 12. Jahrhundert entwickelte sich Hamburg trotz mehrmaliger Zerstörung durch Normannen und Wenden zu einem städtischen Gemeinwesen unter einem erzbischöflichen Vogt.